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Der Name Lyssa bildet eine erstaunliche Brücke zwischen der antiken Mythologie und der modernen Medizin. In der griechischen Mythologie steht Lyssa für die Personifikation der unkontrollierbaren, blinden Wut und des rasenden Wahnsinns. Heute begegnet uns der Name in der Medizin als wissenschaftlicher Fachbegriff für die Tollwut (medizinisch Lyssa oder Rabies). Die Wahl dieses Begriffs ist kein Zufall: Die Verhaltensveränderungen und die extreme neuronale Übererregung infizierter Tiere und Menschen (Aggressivität, Raserei, Halluzinationen) spiegeln exakt das Wesen wider, das den...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/lyssa-wahnsinnige-wut.html
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In der griechischen Mythologie ist Apate (altgriechisch ?????) die Personifikation und Göttin (= weiblich!) des Betrugs, der Hinterlist und der Täuschung. Als Tochter der Nachtgöttin Nyx gehört sie zu den Personifikationen menschlicher Schattenseiten und negativer Affekte. Obwohl sie oft als Göttin oder Dämonin (Daimona) im Hintergrund agiert, entfaltet ihre Macht im Mythos – wie beispielsweise bei der verhängnisvollen Täuschung der Semele durch Hera – eine zerstörerische Wirkung. Die männliche Variante des Betrugs und der Täuschung heißt...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/apate-betrug-tauschung-weibliche. ...
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Menschliche Verhaltensweisen, Affekte und Verfehlungen sind sehr wichtig in der griechischen Mythologie und werden folgerichtig personifiziert. Neben Naturgewalten und kriegerischen Konflikten werden feinsinnigere, aber oft verheerende Phänomene des menschlichen Zusammenlebens als Dämonen (Daimones) dargestellt. Dolos (lateinisch Dolus) verkörpert hierbei die gezielte Täuschung, die Arglist, die Hinterlist sowie den Betrug. Als Schattenfigur im antiken Pantheon verdeutlicht Dolos, wie tief die Fähigkeit zur Manipulation in der Zivilisations- und Kulturgeschichte der Menschheit verwurzelt ist. Interessant ist dabei die Entwicklung des Begriffs: Während er in der Antike mythologisch und fabelhaft aufgearbeitet wurde (etwa in der bekannten Fabel über die Erschaffung der Wahrheit und der Lüge), wirkt der Name bis in die Gegenwart fort. Im modernen Rechtssystem sowie in der Wirtschaftsprüfung bildet das lateinische Dolus bis heute den zentralen Fachbegriff für Vorsatz und...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/dolos-betrug-tauschung.html
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Träume sind in der griechischen Mythologie sehr bedeutsam, sie stellen eine Brücke zwischen der Welt der Sterblichen und der Götterwelt dar. Die Personifikationen der Träume werden als Oneiroi bezeichnet. Während viele namenlose Traumgötter über die Alltags- und Phantasieträume der gewöhnlichen Menschen wachen, sticht ein machtvolles Trio hervor, das speziell für das Schicksal von Herrschern, Königen und Stammesfürsten verantwortlich ist: Morpheus, Phantasos und Phobetor. Phobetor verkörpert dabei den furchterregenden und eindringlichen Aspekt der Traumwelt. Seine besondere Fähigkeit besteht darin, sich in der Gestalt verschiedener Tiere und...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/phobetor-der-erschreckende.html
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In der griechischen Mythologie nimmt Phantasos eine tiefgründige Funktion ein. Als einer der drei primären Traumgötter (den Oneiroi) verkörpert er die grenzenlose und oft trügerische Macht der menschlichen Einbildungskraft. Während sein berühmter Bruder Morpheus in den Träumen der Menschen die Gestalt von Personen annimmt und sein Bruder Phobetor als Tier oder Monster erscheint, besitzt Phantasos eine ganz eigene, gewaltige Macht: Er beherrscht die Metamorphose in die leblose Natur. Er verwandelt sich in Felsen, Erde, Wasser oder Bäume und erschafft damit die surrealen Kulissen, in denen sich die Träume von Königen und Fürsten abspielen. Als personifizierter Ursprung des Begriffs „Fantasie“ erinnert er uns...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/phantasos-fantasie.html
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In der griechischen Mythologie verkörpern die Götter alle Aspekte des menschlichen Daseins. Morpheus nimmt hierbei eine ganz besondere Rolle ein: Er ist der Anführer bzw. „Boss“ der Oneiroi (den Traumgöttern). Sein Name leitet sich direkt vom altgriechischen Wort morph??- (Gestalt) ab, was perfekt zu seiner größten Fähigkeit passt: Morpheus kann im Traum jede beliebige menschliche Gestalt annehmen. Während seine mächtigen Brüder Phobetor (der in Tiergestalt erscheint) und Phantasos (der Naturgewalten nachahmt) ebenfalls tiefen Einfluss auf das Reich der Träume haben, ist das Trio primär für die Herrscher und Mächtigen der Erde zuständig. Das einfache Volk wird von den restlichen der rund 1000 namenlosen Traumgöttern...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/morpheus-traum.html
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Hypnos ist eine chthonische (erdverbundene) Gottheit. In der griechischen Mythologie personifiziert er den Schlaf. Den Menschen gegenüber ist Hypnos eine wohlgesonnene Gottheit (eine der wenigen löblichen Ausnahmen)...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/hypnos-schlaf.html
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In der griechischen Mythologie sind nicht alle Gottheiten strahlende Gestalten der Glückseligkeit, Weisheit oder Schönheit. Ein Großteil des Pantheons besteht aus sogenannten Daimonas (Personifikationen), die die dunklen, unkontrollierbaren und erschreckenden Aspekte des menschlichen Daseins und der Natur verkörpern. Zu diesen finsteren Mächten gehört Phonos (oft auch im Plural als Phonoi auftretend), die personifizierte Gottheit des Mordes, des Totschlags und insbesondere des heimtückischen Meuchelmordes. Als Nachfahre der Zwietracht wandelt Phonos nicht im offenen Dasein, sondern er agiert im Verborgenen. Phonos symbolisiert das Grauen einer Tat, die nicht im ehrlichen Zweikampf geschieht, sondern durch Hinterhalt, Verrat und Heimtücke geprägt ist. Zusammen mit seinen Geschwistern bildet...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/phonos-heimtuckischer-mord.html
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