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In der griechischen Mythologie verkörpert Eunomia (altgriechisch ???????, übersetzt „gute Ordnung“ oder „Wohlgesetztheit“) eine fundamentale Stütze eines funktionierenden Staatswesens und eines geregelten Zusammenlebens. Sie gehört der zweiten Generation der Horen an – jenen Göttinnen, die im Gegensatz zur ersten Generation (welche primär den Jahreszeitenlauf symbolisiert) für die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen und sittlichen Ordnung zuständig sind. Als Tochter von Zeus, dem höchsten aller Götter, und Themis, der Titanin des göttlichen Rechts, verkörpert Eunomia die rechtliche Grundlage und die Gesetzgebung. Gemeinsam mit ihren Schwestern Dike (Gerechtigkeit) und Eirene (Frieden) bildet sie...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/eunomia-gesetzgebung.html
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In der griechischen Mythologie verkörpert Dike (altgriechisch ???? DíkÄ?, was schlicht „Gerechtigkeit“ bedeutet) das Prinzip der moralischen Gerechtigkeit und das gerechte Urteil unter den Menschen. Sie gehört zur zweiten Generation der Horen – einer Gruppe von Göttinnen, die für die gesellschaftliche Ordnung, das Gesetz und den Frieden zuständig sind (im Gegensatz zur ersten Generation, die primär die Jahreszeiten und den Naturkreislauf regiert). Ihre Schwestern dieser Generation sind Eunomia (die Gesetzmäßigkeit) und Eirene mit der Bedeutung Frieden...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/dike-gerechtigkeit.html
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In der griechischen Mythologie verkörpert die Göttin Nemesis weit mehr als bloße Rache oder Vergeltung: Sie steht für den gerechten Zorn und die ausgleichende Gerechtigkeit. Ihr Name leitet sich vom altgriechischen Wort für „Zuteilung“ ab, was im übertragenen Sinne die Zuteilung der gebührenden und gerechten Strafe beschreibt. Nemesis wacht über die moralische Weltordnung und schreitet insbesondere dann ein, wenn Menschen die Grenzen des Maßes überschreiten. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Bestrafung von Hybris – der menschlichen Selbstüberschätzung, Anmaßung und der Missachtung der göttlichen Ordnung (Themis). Während sie im modernen...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/nemesis-gerechter-zorn.html
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In der antiken griechischen Vorstellung ist Scham nicht bloß ein unangenehmes Gefühl der Peinlichkeit, sondern eine essenzielle gesellschaftliche und moralische Tugend. Aidos (altgriechisch ???'??) verkörpert als Göttin genau diese vielschichtige Haltung: Sie steht für Scham, Scheu, Sittsamkeit, Bescheidenheit, Ehrfurcht und gegenseitigen Respekt. Aidos fungiert als innere Bremse des Menschen, die ihn daran hindert, unrecht zu handeln oder die Grenzen des Anstands zu...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/aidos-scham.html
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In diesem Blog wurde bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass in der griechischen Mythologie das menschliche Leben und die Weltordnung durch unzählige Wesenheiten personifiziert werden. Da gibt es auch die Göttin Hesychia, die personifizierte Ruhe. Diese Ruhe steht im Kontext mit Seelenfrieden und Stille. Sie verkörpert nicht etwa bloße Trägheit oder Faulheit, sondern einen Zustand der harmonischen Ordnung, der oft erst durch Überwindung von Widerständen und Mühsal erreicht wird. Hesychia gilt als sanfte...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/hesychia-ruhe.html
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In der griechischen Mythologie ist Aergia (altgriechisch ??????) die Personifikation der Faulheit, der Trägheit, der Untätigkeit sowie des Müßiggangs und der Auszeit. Ihr Name leitet sich direkt aus dem Altgriechischen ab (a- für „ohne“ und ergon für „Arbeit“, also wörtlich „Nicht-Arbeit“). Als sogenannte Daimona (eine verkörpernde Schutz- oder Schicksalsgottheit) gehört sie zu den mythologischen Gestalten, die keine ausgeprägte eigene Tempelverehrung erfuhren, sondern als Sinnbild für einen menschlichen Zustand oder eine Charaktereigenschaft stehen. Obwohl über Aergia im antiken Schrifttum vergleichsweise wenig überliefert ist, nimmt sie eine spezifische Rolle in der Mythologie ein: Gemeinsam mit anderen Ruhe- und Vergessensgottheiten bewacht sie den Eingang zum Reich des Schlafgottes Hypnos und...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/aergia-faulheit.html
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Alle Aspekte des menschlichen Daseins sind in der griechischen Mythologie bedeutsam, aus diesem Grund gibt es Tausende von Personifikationen. Interessant ist dabei auch das göttliche Wesen Horme. Horme ist die Göttin des Tatendrangs und der Aktivität. Obwohl Horme in den Mythen eher selten im Vordergrund steht, reicht ihre Bedeutung weit in die Moderne hinein: Von der Pädagogik Maria Montessoris bis hin zur biologischen Bezeichnung unserer...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/horme-aktivitat.html
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Menschliche Empfindungen, Geisteszustände und Phänomene werden in der klassisch-antiken Mythologie durch Wesenheiten (Gottheiten / Daimons) personifiziert. Zu diesen Wesenheiten gehört Oblivio, die römische Gottheit bzw. Personifikation der Vergesslichkeit und der Amnesie. Während in vielen Erzählungen die großen olympischen Götter im Mittelpunkt stehen, spiegeln Figuren wie Oblivio das Antlitz der menschlichen Psyche und Vergänglichkeit wider. Oblivio verkörpert den Zustand des Entgleitens von Erinnerungen sowie das...
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01.01.1970 - 01:00:00
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https://mythologie-antike.blogspot.com/2026/07/oblivio-vergesslichkeit-amnesie.h ...
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